Kompetenz interkulturelle Jugend- und Familienhilfe gGmbH

Kompetenz Berlin interkulturelle Jugend- und Familienhilfe gGmbH verfolgt einen interkulturellen und sozialpädagogischen Ansatz. Schwerpunkte ist die Betreuung von Familien mit Migrationshintergrund, die beim Integrationsprozess und bei der Bewältigung von Beziehungsstörungen, sozialen, ethnischen und schulischen Problemen auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Unser Ziel besteht darin, dass die Familien mit ihren Kindern am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Viele Kinder von Flüchtlingsfamilien sind traumatisiert. Für eine traumatische Situation ist das Erleben von Ausgeliefertsein, Bedrohung, Todesangst und Hilflosigkeit kennzeichnend. Zu den sozialpädagogischen Maßnahmen von traumatisierten Familien und deren Kinder gehören u.a. der Aufbau einer Tagesstruktur, Aufbau einer gesunden Beziehung zwischen den Kindern und deren Eltern, Begleitung bei bürokratischen Angelegenheiten, Unterstützung und Begleitung bei Schulbesuchen, eventuelle Arztbesuche, Hilfe bei Antragstellungen, wie z.B. stationäre Behandlungen, Gespräche mit den Gesundheitsinstitutionen bzw. Sozial- und Jugendämtern.

Insbesondere spielt die Initiierung, Entwicklung und Unterstützung von sozialen und kulturellen Projekten eine immer größere Rolle. Unter anderem plant Kompetenz gGmbH für Kinder und Jugendlichen ein Waisenhaus in Dohuk/ Nordirak zu errichten.

umF – Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ( umF ) werden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bezeichnet, die ohne Sorgeberechtigte in ein anderes Land flüchten. Das Gleiche gilt auch für den Fall, dass Kinder und Jugendliche nach der Einreise von ihren Eltern oder Sorgeberechtigten auf Dauer getrennt sind.

Jedes Jahr kommen Tausende Minderjährige ohne Begleitung nach Deutschland, weil sie Schutz vor Verfolgung suchen oder auch ihre körperliche Unversehrtheit im Herkunftsland in Gefahr ist. Als Minderjährige sind sie besonderen Umständen ausgesetzt. Oft sind sie traumatisiert… weiterlesen.

Vereinsvormundschaften

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen einen Vormund, weil ihre Handlungsfähigkeit wie bei allen anderen Minderjährigen stark eingeschränkt ist. Indikatoren sind Verlust der Eltern, Schutzlosigkeit und das Fehlen neuer notwendiger Handlungskompetenzen. Das Wohl und die Wahrung der Interessen der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge stehen im Mittelpunkt unserer Tätigkeit.

Mit der Führung von Vereinsvormundschaften wollen wir erreichen, dass die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge Ressourcen für eine gute geistige und körperliche Entwicklung nutzen und die nötige Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte erhalten… weiterlesen.